Das Image von Südtirol hat sich gemeinsam mit dem allgemeinen Trend in Richtung Aktivität entwickelt. Diese Entwicklung bietet das Potential, die sich verändernden Facetten der Urlaubsarten gezielt anzusprechen. In Hinblick auf ein differenziertes Bild sportlicher Aktivität hält zielgenaue und individuelle Ansprache besonders für die Schweiz Chancen bereit.
Mediterrane Aspekte bilden den zweiten Assoziationsraum im Markenimage von Südtirol. Muße und Verwöhnung spielen hier eine Rolle und können Anknüpfungspunkte zur Differenzierung zu anderen Alpenregionen darstellen. Die von den Italienern als „deutsch“ wahrgenommene Tradition der Region könnte unter Betonung von sozialen Aspekten wie Gastfreundschaft und guter Entspannungsmöglichkeiten dort die Grundlage erfolgreicher Vermarktung sein.
Südtirol ist auch ohne eine spezifische Differenzierung innerhalb der Alpenregionen als Urlaubsdestination sehr attraktiv und profitiert dabei von den positiven Assoziationen mit Aktivität in der Natur und von dem italienischen Flair. Während sich Südtirol mit dem primären Assoziationsraum von Natur und Bewegung nur schwer von anderen Alpenregionen abgrenzen kann, bietet der sekundäre Assoziationsraum um Muße und Verwöhnung, der eher sommerliche Assoziationen beinhaltet, eine gute Differenzierung.