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Frau mit Jacke auf der Oatley Logos sind
Knowledge

Semiotik: Marken als Kulturträger

Starke Positionierung braucht starke Codes.
Mit Semiotik analysieren wir, welche kulturellen Narrative dominieren – und welche Zukunft haben. So wird Markenstrategie zu einem konsistenten System aus Bedeutung, Design und Erlebnis.

Konsistente Markencodes und starke Narrative

1. Warum Markencodes heute entscheidend sind

Marken wirken nicht über Botschaften allein – sie wirken über Zeichen.
Farben, Bilder, Typografie, Tonalität, Materialien, Räume, Rituale: All das sind Codes, die kulturelle Bedeutung transportieren.

In einer beschleunigten, visuell überladenen Welt erkennen Menschen Muster in Sekundenbruchteilen. Wahrnehmung funktioniert über „Visual Chunking“ und schnelle Kontextualisierung.
Deshalb reicht es nicht mehr, eine Positionierung zu formulieren.
Sie muss auf allen Ebenen sichtbar, spürbar und kulturell anschlussfähig sein.

Marketing ist heute nicht mehr „Selling“, sondern Beziehungsaufbau. Dafür muss das Narrativ kulturell relevant und die Codes kongruent sein.

Bild vom Apfel
Kein Apfel
Apple Logo mit Schlange
Ein kulturelles Symbol

Semiotik ist die Wissenschaft der Zeichen und ihrer kulturellen Bedeutung.

2. Was wir unter Semiotik verstehen

Semiotik verbindet drei Ebenen:

Produkt – was Sache ist
Kommunikation – was gesagt oder gezeigt wird
Kulturelle Bedeutung – was gemeint wird

Menschen sind kulturelle Wesen. Wir vermarkten keine Produkte – wir gestalten kulturelle Bedeutungen.
Deshalb arbeiten wir nicht nur „Inside-out“ (Konsumentenpsychologie), sondern vor allem „Outside-in“:
Wir analysieren, welche Narrative, Bilder und Glaubenssätze eine Kultur gerade prägen – bewusst und überbewusst.

3. Wie wir vorgehen

a) Decoding: Kulturelle Tiefenanalyse

Wir arbeiten mit einem kuratierten Kreis semiotischer Experten – interdisziplinär, kategoriennah und international rekrutiert.
In strukturierten Audits und Workbooks analysieren sie:

1. Dominante Bildwelten und Designcodes
2.Sprachmuster und Narrative
3. Symboliken, Archetypen, implizite Bedeutungen
4. Diskurse und kulturelle Verschiebungen

Ergänzend nutzen wir KI-gestützte Diskursanalysen und Social Listening, um relevante Begriffe, Debatten und emergente Strömungen sichtbar zu machen.

So entschlüsseln wir, welche Zeichen wirklich kulturell wirksam sind – und welche nur dekorativ.

Pampers Ads timeline der sich verändernden Semiotik

b) Mapping: Kulturelle Entwicklungslogik sichtbar machen

Ein zentrales Tool ist unsere kulturelle Evolutions-Map.
Wir unterscheiden zwischen:

1. Überholten Narrativen & Codes
2. Dominanten Mustern
3. Emergenten Bedeutungen mit Zukunftspotenzial

So wird sichtbar, wo eine Kategorie kulturell steht – und wo strategische Wachstumsräume liegen.

Mapping der Narrativen Territorien, Verortung der Wettbewerber

c) Encoding: Strategische Übersetzung

Auf Basis dieser Analyse entwickeln wir eine präzise Markenpositionierung – und übersetzen sie in konsistente Markencodes.

Dabei prüfen wir systematisch:

1. Sind die Zeichen kongruent?
2. Zahlen alle Ebenen auf das Narrativ ein?
3. Ist die Marke im Wettbewerb distinkt?

Ziel ist semiotische Kongruenz und Relevanz auf allen Markenebenen – vom Produkt über das Design bis zur Unternehmenskultur.

Blume 2000 – konsistente Narrative und Codes

4. Unser Output

Am Ende steht keine Trendfolie, sondern eine strategische Entscheidungsgrundlage:

1. Eine kulturelle Landkarte der Kategorie

2. Eine klare Einordnung in überholt / dominant / emergent

3. Eine definierte Narrative Roadmap

4. Ein Set strategischer Markencodes

5. Leitlinien für Design, Kommunikation, Experience und Brand Culture

Damit wird Markenpositionierung operabel.
Nicht nur als Claim – sondern als kulturell anschlussfähiges System aus Zeichen, Bedeutungen und Erlebnissen.

Narrative Kompetenz für Marken mit Zukunft